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2.2 LOHGERBER MUSEUM & GALERIE Dippoldiswalde
Freiberger Straße 18, 01744 Dippoldiswalde
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museum@dippoldiswalde.de 03504612418 Zur Sehenswürdigkeit

Am 26. März 2022 – nach dreijähriger Bau- und Sanierungsphase – wurde das LOHGERBER MUSEUM & GALERIE Dippoldiswalde neueröffnet. Lohgerberhandwerk & Lederindustrie, Bildende Kunst und Stadtgeschichte, vereint in einem historischen Gebäudekomplex aus dem 18. Jahrhundert. Das barocke Wohnhaus der Gerberfamilie Ulbrich, sowie die europaweit einmalige Schauanlage einer dreistöckigen Lohgerberwerkstatt beherbergen herausragende Schätze und Geschichten der Vergangenheit und Gegenwart aus Dippoldiswalde und Umgebung. Gehen Sie mit uns auf Reise und erleben Sie spannende Einblicke in den hochkomplexen Herstellungsprozess von Leder. Entdecken Sie in unserer Galerie, wie sich das Alltagsleben und die Landschaft im Osterzgebirge verändert haben und lernen Sie den Mythos um den Einsiedler Dippold kennen. Öffnungszeiten: dienstags bis sonntags sowie an Feiertagen 10 bis 17 Uhr montags, 24.12. und 31.12 geschlossen

3.1 MiBERZ - Museum für mittelalterlichen Bergbau im Erzgebirge Dippoldiswalde
Kirchplatz 8, 01744 Dippoldiswalde
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info@miberz.de 03504612629 Zur Sehenswürdigkeit

Das Museum für mittelalterlichen Bergbau – kurz MiBERZ - kommt dem historischen Bergbau auf die Spur und beschreibt anschaulich die Ergebnisse der montanarchäologischen Untersuchungen im sächsisch-böhmischen Erzgebirge. Die geheimnisvollen Anlagen der lange in Vergessenheit geratenen mittelalterlicher Bergwerke erstrecken sich auch weiträumig unter der Großen Kreisstadt Dippoldiswalde. Diese können dem interessierten Publikum nicht zugänglich gemacht werden, denn die Gruben unter Tage sind gefährlich und dürfen nur von wenigen befugten Personen betreten werden. Dazu zählen die Archäologen. Sie dokumentieren die Bergwerke sorgfältig und bringen teilweise exzellent erhaltene Funde ans Tageslicht. Diese erlauben Einblicke in das Leben und die Arbeit der mittelalterlichen Bergleute vor rund 800 Jahren. Zentrum und Höhepunkt der Ausstellung ist die Welt unter Tage. Hier werden frühe Technologien und Geräte, die bei der Förderung und Bearbeitung des begehrten Silbererzes Verwendung fanden, anschaulich erklärt. Einzigartig ist eine 800 Jahre alte Haspel - also eine Seilwinde - aus Dippoldiswalde, deren hölzerne Originalteile zusammengefügt werden konnten und die nun in ihrer ursprünglichen Form und imposanten Größe präsentiert wird. Die mittelalterlichen Bergwerke von Dippoldiswalde sind ältester Bestandteil des UNESCO Welterbes Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří. Die Bergwerke können ab sofort mithilfe moderner digitaler Technik erkundet werden, da die ersten Bausteine des Digitalen Informationssystems für das UNESCO-Weltkulturerbe Mittelalterliche Bergwerke von Dippoldiswalde im MiBERZ fertiggestellt wurden. Entstanden sind dabei zwei attraktive Bausteine des vom MiBERZ und dem LfA Sachsen gemeinsam realisierten Digitalen Informationssystems. Ausgerüstet mit VR-Brille und Controller, kann der Museumsbesucher künftig zum digitalen Gezähe greifen und Silber im virtuellen Bergwerk abbauen. So werden die verborgenen, europaweit einzigartigen, mittelalterlichen Bergwelten von Dippoldiswalde für jedermann erlebbar gemacht. Sie basieren auf den originalen Forschungsdaten der Montanarchäologen beim Landesamt für Archäologie Sachsen. Die VR-Entwicklung wird im Rahmen des internationalen VirtualArch-Projektes beim LfA umgesetzt. Die Einrichtung der Medienstationen im Museum wird durch eine Spende der Ostdeutschen Sparkassenstiftung und der Ostsächsischen Sparkasse Dresden zur Erweiterung des digitalen Medienangebots des MiBERZ gefördert. Hierzu zählt auch der audiovisuelle Rundgang. Er bietet dem Besucher tiefergehende Informationen zu den ausgestellten Objekten. Animationen, Audio- und Videodateien sowie originale Fundfotos aus den Bergwerken können direkt am eigenen Smartphone oder am ausleihbaren Tablet eingesehen werden. Zeitnah wird dieser durch eine eigene Kinderebene ergänzt, in der spielerisch durch die Ausstellung geführt wird.

5. Rund um Schmiedeberg
Altenberger Straße 19, 01744 Dippoldiswalde
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Schul- und Heimatmuseum Schmiedeberg Das Schulmuseum im Vereinshaus Schmiedeberg, hat wie andere Räume in dem Gebäude, attraktive Gestalt angenommen. Zahlreiche Bürger konnten sich bei der Eröffnung des Hauses im Juni 2005 davon überzeugen. Die Ausstellung im Schulmuseum zeigt in zwei getrennten Bereichen ein altes Klassenzimmer mit Einrichtungsgegenständen, die glücklicherweise ihr angejahrtes Dasein auf dem Schulboden überstanden haben und im anderen Teil eine Dokumentation über die 300-jährige Schulgeschichte Schmiedebergs. Überall wird die Präsentation mit alten Lehrmitteln, Büchern, Anschauungsmitteln und Fotos ergänzt. Das macht diese Schau besonders reizvoll. Eine beachtliche Anzahl dieser Exponate wurde uns von spendablen Einwohnern für das Museum übergeben. Die Arbeit im Museum und an der Ausstellung geht immer weiter. Es wird weiter geforscht, gesammelt und gestaltet. Geplant sind wechselnde Ausstellungen die spezielle Themen in den Mittelpunkt stellen. Anregungen und weitere Exponate nehmen wir auch weiterhin gerne entgegen. 1912 wurde vom damaligen Chronisten Paul Eichhorn (1869-1953) eine Sammlung vieler historischer, wertvoller Exponate eröffnet. Mit dem Schuldirektor Kadner und Lehrer Engelmann zusammen entstand der „Altertumsverein“, unter dessen Regie ein Museum mit zum Teil einmaligen Stücken aus der Vergangenheit Schmiedebergs ins Leben gerufen wurde. Ziel war es ,“von Sitten, Gebräuchen, Kunst und Arbeit Schmiedebergs und seiner Umgebung“ zu berichten. Von vorwiegend wohlhabenden Bürgern des Ortes sowie Kirche und der ehemaligen Begräbniskasse der Knappschaft stammten sehr wertvolle Stücke („mit Vorbehalt der Eigentumsrechte“); so zum Beispiel die Knappschaftsfahne von 1854 und ein Knappschaftspokal von 1688 mit sieben zinnernen Anhängemünzen. Eine Inventarsliste zeigt 224 Museumsstücke an. Das Museum war in der Alten Schule untergebracht und hatte jeden 1. und 3. Sonntag im Monat vormittags von 11 bis 12 Uhr geöffnet. 1915 wurde es in das Eigentum der Gemeinde übernommen. Bis 1945 wurde dieses Museum in der Schule bewahrt , hatte jedoch einige Leuchter aus Messing sowie Gewichte der Kriegswirtschaft zur „Verstärkung der Metallreserve“ opfern müssen. Im Oktober 1945 wird vom Landratsamt die Eröffnung aller Museen und Erarbeiten genauer Inventarverzeichnisse angeordnet. Verantwortlich damals waren Arthur Rentsch und Max Schmidt. In einer Nachprüfung bestätigen sie den o.g. Bestand. 1956 führt der damalige Direktor Herr Mühle in einem Schreiben an den Rat des Kreises mit Auszug aus dem Inv.-Verzeichnis 1946 die Unterbringung der Sammlung in Kisten auf den Schulboden an. Und nun beginnt die Zeit, die genaue Angaben über das Museum verschwimmen lässt, denn 1961 lagerten diese Kisten (3 ) auf dem Boden der Gemeindeverwaltung und ein Großteil der Museumsstücke wurde laut einem Übernahmeprotokoll in das Polytechnische Kabinett des Betriebes übernommen, mit der Absicht, es dort der Öffentlichkeit zugänglich machen zu können. Von da an verliert sich seine Spur.

4. Rund um die Talsperre Malter
Am Bad 1, 01744 Dippoldiswalde
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03504612169 Zur Sehenswürdigkeit

Der Stadtrat der Großen Kreisstadt Dippoldiswalde hat in seiner öffentlichen Sitzung am 15.06.2016 die Fortführung des Prädikates „Erholungsort“ Malter, Paulsdorf und Seifersdorf beschlossen. Das Prädikat führen die drei Ortsteile bereits seit dem Jahre 1998. Eine Fortführungsprüfung erfolgt im Jahr 2016. Die Definition für einen Erholungsort ist ein klimatisch und landschaftlich bevorzugtes Gebiet, das vorwiegend der Erholung dient und einen artgerechten Ortscharakter vorweist. Und schon bei unseren Ortsteilen Malter, Paulsdorf und Seifersdorf denken wir an unsere Talsperre, die Strandbäder, den Sommer und das Urlaubsfeeling was uns überkommt, wenn wir in der Sonne liegen, Rad fahren, wandern sowie baden gehen und es uns gut gehen lassen. Wir freuen uns auf alle Besucher, Tagesgäste und Aktivurlauber an der Talsperre Malter und wünschen Ihnen einen guten Aufenthalt in unserem Erholungsort. Das Bauwerk Talsperre Malter Die Talsperre Malter liegt vor den Toren des Osterzgebirges im Westen von Dippoldiswalde. Ihr Stauraum umfasst rund 9 Millionen Kubikmeter Wasser. Die Staumauer zwischen den Ortsteilen Malter und Seifersdorf hat eine Höhe von 34 Metern und ist 139 Meter lang. Sie wurde von 1909 bis 1913 an einer überaus günstigen Talenge gebaut und ist auch heute noch ein imposantes Bauwerk. Grund für den Talsperrenbau war die verheerende Hochflut im Sommer 1897, wonach die Errichtung größerer Talsperren in den beiden Weißeritzgebieten begannen. 1913 wurde dann die Talsperre Malter, 1914 die Talsperre Klingenberg und 1932 die Talsperre Lehnmühle eingeweiht. Heute ist die zu Hochwasserschutzzwecken gebaute Talsperre ein beliebtes Erholungsgebiet, das zum Baden, Surfen, Angeln und Genießen einlädt. Der staatlich anerkannte Erholungsort Malter, Seifersdorf, Paulsdorf Die Talsperre Malter – das Mekka der Campingfreunde, das Badeparadies im Sommer wie im Winter ist ein echter Geheimtipp. Hier lernen Sie ein Stück unberührte Natur inmitten von Sachsen kennen. Der gut ausgebaute Campingplatz in Paulsdorf mit seinem 2,5 ha großen Areal liegt unmittelbar am westlichen Ufer der Talsperre Malter. Reisemobil-Touristen finden am Eingang des Platzes, der für ca. 30 Caravane und Wohnmobile Platz bietet, eine großzügig angelegte Wiesenstellfläche. Die Stellplätze sind mit Strom und Kabelfernsehen ausgestattet sowie über einen Wohnmobilhafen mit Ver- und Entsorgung. Eine Selbstverständlichkeit sind gepflegte sanitäre Anlagen mit Duschen, die über ein modernes Transponderchipsystem abgerechnet werden, Waschmaschinen, Trockner und Aufwaschraum sowie einer Behinderteneinrichtung. Des Weiteren verfügt der Campingplatz Paulsdorf über 70 Stellplätze für Jugendliche und 50 Stellplätze für Familien, die mit Ihrem Zelt Ihren Campingurlaub erleben möchten. Für unsere Urlauber gibt es die Möglichkeit zur Mietung von mobilen Kochplatten und Kühlfächern. Zu weiteren Annehmlichkeiten gehören die Ausleihe von modernen Herren–, Damen- und Kinderfahrrädern, zwei Tennisplätze Tischtennisplatten, einen Sand-Volleyballplatz und einer kleinen Verkaufsstelle. Der Campingplatz Paulsdorf ist ein beliebter Dauercamper-Stellplatz mit ca. 365 Stellplätzen für Jung und Alt. Direkt am Campingplatz liegt das Erlebnisbad Paulsdorf sowie das Strandbad Paulsdorf. Als weitere Strandbäder sind hier aufzuzählen: Das Strandbad Seifersdorf und das Strandbad Malter. Fünf Minuten von Letzerem entfernt, befindet sich auch der Dauercampingplatz Malter. Dieser ist terrassenartig angelegt, hat eine schöne Sicht auf die Talsperre Malter und ist mit einfachem Standard ausgestattet. Historische Infotafeln Aus Anlass des 100 jährigen Bestehens der Talsperre Malter wurden zur großen Feierlichkeit im Juli 2013 rund um die Talsperre an 10 exponierten Stellen Tafeln zur Geschichte aufgestellt. Es ist ein Projekt der „Historischen Arbeitsgruppe“ des Lohgerber-, Stadt- und Kreismuseums der Stadt Dippoldiswalde unter der Leitung von Anita Göhler und wurde durch die Große Kreisstadt Dippoldiswalde gefördert. Diese Tafeln sollen eine Bereicherung für Gäste und Anwohner dieser Region sein. Ein Flyer, der das Auffinden der Standorte erleichtern soll, gibt es seit Januar 2014. Die Standorte sind: Tafel 1 Eingang Campingplatz Paulsdorf Tafel 2 An der Betsäule, nahe Brücke Paulsdorf Tafel 3 Eingang Seifersdorfer Bad Tafel 4 Staumauer Tafel 5 Eingang Campingplatz Malter Tafel 6 Rastplatz am Fußweg Malter – Dippoldiswalde Tafel 7/8/9 Rad- und Wanderweg Malter – Dippoldiswalde Tafel 10 Anglerparkplatz

5.3 Hochwasserrückhaltebecken Niederpöbel
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Nach neunjähriger Bauzeit ist das Hochwasserrückhaltebecken Niederpöbel funktionstüchtig. Das Becken schützt die Bewohner des Osterzgebirges von Schmiedeberg bis Dippoldiswalde besser vor Hochwasser. Mit seiner Speicherkapazität von über einer Million Kubikmeter Wasser wirkt es bis zur Talsperre Malter und hat damit eine Schutzwirkung bis nach Freital und Dresden. Der Freistaat Sachsen und der Bund investierten dafür rund 50 Millionen Euro. Das Hochwasserrückhaltebecken Niederpöbel ist ein sogenanntes grünes Becken. Es wird nur bei Hochwasser eingestaut. Dazu wird im Notfall die Staatsstraße S183, die durch den Damm des Beckens führt, gesperrt und der Verkehr über eine Umleitungsstrecke geführt. Bei einem Vollstau wird die Straße auf einer Länge von 1,2 Kilometern überstaut. Die Wasserfläche ist dann etwa 13 Hektar groß und erstreckt sich bis zum Waldschulheim Wahlsmühle. Die Arbeiten begannen im Jahr 2011. Zunächst musste ein standsicherer Baugrund für den Damm geschaffen werden. Dazu war es notwendig, die Überreste des Altbergbaus zu sichern und den Untergrund abzudichten. Erst danach konnte im Jahr 2014 mit dem Bau des Dammes begonnen werden. Der Rohbau war 2018 fertiggestellt, danach wurden die technischen Einrichtungen installiert und getestet. Hintergrundinformation Die Flusstäler des Osterzgebirges sind immer wieder von verheerenden Überschwemmungen betroffen, so beispielsweise in den Jahren 1897, 1958, 2002 und 2013. Beim Augusthochwasser 2002 war das gesamte Ortszentrum von Schmiedeberg überflutet. Mehrere Häuser mussten hinterher abgerissen werden. Nach dem Hochwasser 2002 wurden für ganz Sachsen Hochwasserschutzkonzepte erstellt, so auch für das Flussgebiet der Roten Weißeritz. Darin wurde der Bau eines Hochwasserrückhaltebeckens im Pöbeltal empfohlen. Die Planungen dafür begann im Jahr 2005, nachdem die Ergebnisse der Machbarkeitsstudien vorlagen. Technische Daten • Lage: Pöbeltal, südl. von Schmiedeberg, Osterzgebirge • Bauzeit: 2011 - 2019 • Hydrologie - Flussgebiet: Rote Weißeritz - gestauter Wasserlauf: Pöbelbach - Einzugsgebiet: 11,8 km2 • Staubecken - Art grünes Becken ohne Dauerstau - Gesamtstauraum: 1,2 Mio. m3 • Bauwerk - Art: Steinschüttdamm mit Asphaltbetonkerndichtung - Höhe über Talsohle: 28 m - Kronenlänge: 199 m - Kronenbreite: 5 m - Breite Dammfuß: 123 m - Bauwerksvolumen: 175.000 m3 - Hochwasserentlastungsanlage: Hangüberlauf mit Schussrinne, 146 m lang - Ökodurchlass: 5,8 m breit, 65 m lang, 2 Hubschütze - Straßendurchlass: 9 m breit, 65 m lang, 2 Hubschütze

5.1 Otto's Eck
Schlossberg 18, 01744 Dippoldiswalde
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Heimatverein_Ottos_Eck@web.de 03505267718 Zur Sehenswürdigkeit

Der im maurischen Stil erbaute Pavillon und der Turm im italienischen Baustil wurden 1867 errichtet. Seit 2001 richtete der Heimatverein "Otto's Eck e.V." in unzähligen Arbeitsstunden sowohl Otto's Eck als auch den Park wieder her. Sie finden dieses Kleinod, wenn Sie gegenüber dem Schloss in den Park eintreten und dann ca. 300m hineinwandern.

5.2 Schloss Naundorf
Schlossberg 1, 01744 Dippoldiswalde
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schloss-naundorf@gmx.de 017671701468 Zur Sehenswürdigkeit

Die erste urkundliche Erwähnung ist schon 1404 zu finden. 1608 erbaute Wilhelm von Schönberg den Rittersitz neu. Die Vollendung durch den Turmanbau erfolgte erst 1716. Bis zum Jahr 1945 wechselten die Besitzer mehrfach und zum Ende des 2. Weltkrieges wurde der Gutsbesitz enteignet. Bis 1949 wohnten Heimatvertriebene im Schloss und danach wurde das Schloss zum Pflegeheim. 1985 zerstörte ein Brand Teile der Stall- und Scheunenanlagen.

6. Weißeritztalbahn
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info@weisseritztalbahn.com 03520789290 Zur Sehenswürdigkeit

Die Weißeritztalbahn ist eine Attraktion in Dippoldiswalde. Mit der Streckenwiedereröffnung ging für die Dippoldiswalder Bürger und Besucher ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung. Die Schmalspurbahn wurde in den Jahren 1881 bis1883 mit einer Spurweite von 750 mm erbaut. Schon am 1. November 1882 fand die Inbetriebnahme bis Schmiedeberg statt. Bereits 10 Monate später, am 3. September 1883, ging die gesamte Strecke in Betrieb Die Weißeritztalbahn ist die zweite sächsische Schmalspurbahn und gilt als die dienstälteste öffentliche Schmalspurbahn Deutschlands. Die Strecke wurde bei einem Hochwasser im August 2002 schwer beschädigt. Seit Dezember 2008 ist der Abschnitt zwischen Freital-Hainsberg und Dippoldiswalde wieder in Betrieb. Auf einer Streckenlänge von 15,0 km schlängelte sich die „Bimmelbahn“ nun von Freital-Hainsberg bis Dippoldiswalde und passiert insgesamt 7 Bahnhöfe, bzw. Haltepunkte. Der Wiederaufbau der restlichen 11 km bis zum Endpunkt Kurort Kipsdorf wurde im Sommer 2017 abgeschlossen. Seit dem 17.06.2017 dampft die Bahn wieder auf ihrer Gesamtstrecke. Entlang der Bahnstrecke gibt es auch viel Interessantes zu entdecken: Freital • Städtische Sammlungen Freital auf Schloss Burgk • Sächsische Porzellan-Manufaktur Dresden GmbH • Schulhistorisches Museum Freital • Freizeit- und Erholungszentrum „Hains“ Rabenau • Deutsches Stuhlbaumuseum Rabenau Malter • Erlebnisbad Paulsdorf • Strandbäder Paulsdorf, Malter, Seifersdorf Dippoldiswalde • Lohgerbermuseum (BITTE BEACHTEN SIE - DAS MUSEUM IST DERZEIT GESCHLOSSEN) • MiBERZ • Polypark Schmiedeberg • Schulmuseum Schmiedeberg

2.1 Schloss Dippoldiswalde
Kirchplatz 8, 01744 Dippoldiswalde
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Erbaut wurde die Schlossburg als Amtssitz im Machtbereich der Markgrafen von Meißen und zugleich zum Schutz des im 12. Jahrhundert aufblühenden Bergbaus. Urkundlich lässt sich schon 1266 ein Ritter von Clomen als Besitzer nachweisen, dem ritterliche Herrschaften auf Bilin, der Burggrafen von Dohna und der Ritter von Maltitz folgten. 1289 waren Schloss und Stadt käuflich vom Böhmenkönig Wenzel erworben worden, doch bereits im Jahre Heinrichs 1300 war alles wieder im Besitz des Sohnes Heinrich des Erlauchten, Friedrichs des Kleinen oder Jüngeren. Markgraf Friedrich der Strenge befestigte die Stadt Dippoldiswalde - einschließlich des Schlosses - mit Mauern, Gräben und Türmen in den Jahren 1358-1363. Ein Stück Wall und Wehrgang zeugt heute noch davon. 1429 gingen bei Kämpfen gegen die Hussiten Schloss und Stadt in Flammen auf. Erst 1485 wurde durch Herzog Albrecht das Alte Schloss wieder instandgesetzt. Seit 1503 herrschte hier das mächtige Geschlecht der Herren von Maltitz. Die wohlhabenden Herren trachteten danach, ihren Sitz in Dippoldiswalde zu einem "modernen" Renaissanceschloss auszugestalten. Der wichtigste Umbau des Schlosses geht auf den um 1500/1550 lebenden berühmten Baumeister Peter Flötner aus Nürnberg zurück, der die dreigeschossige Pilaster-Architektur an der Hofseite des Schlosses schuf, ein feines, mit zarter Ornamentik bedecktes Gliederwerk. Die Rundbogenfriese sind Zeugnis der Frührenaissanceornamentik. Die Reliefmedaillons des Frieses unter dem Dachsims mit Delphinen und Laubwerk stellen Sigismund von Maltitz mit Federbarett und Heinrich von Maltitz in der Amtstracht eines katholischen Bischofs dar. Die Bildnisse darunter zeigen die sächsischen Fürsten jener Zeit. Heute beherbergt das Schloss das Amtsgericht Dippoldiswalde sowie das Museum für mittelalterlichen Bergbau in Dippoldiswalde (MiBERZ).

3.2 Bergbaulehrpfad Dippoldiswalde
Kirchplatz 8, 01744 Dippoldiswalde
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foerdervereinbergbaudw@gmail.com 015252647877 Zur Sehenswürdigkeit

Der Bergbaulehrpfad lädt zu einem Rundgang durch die mittelalterliche Bergstadt Dippoldiswalde ein. An sechs Stationen erhalten Interessierte Informationen zum Bergbau von Dippoldiswalde.

3. UNESCO-Welterbe Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří
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Seit dem 06.07.2019 ist die Große Kreisstadt Dippoldiswalde Bestandteil des UNESCO-Welterbes Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří. Entdecken Sie im Museum für mittelalterlichen Bergbau (MiBERZ) die frühen Anfänge der einzigartigen Montanregion und erfahren Sie wissenswertes auf dem Bergbaulehrpfad, der Sie durch die historische Altstadt Dippoldiswaldes führt. Mithilfe von zahlreichen Medienstationen und dem Einsatz von Virtual Reality wird das Welterbe in Dippoldiswalde zu einem echten Erlebnis. Die App zum Welterbe Montanregion Erzgebirge/Krušnohoři Für die Bergleute, die vor mehr als 800 Jahren das Erzgebirge besiedelten, würde sie wohl wie ein Hexenwerk aussehen: die neue Welterbe-App. An ihr wurde getüftelt und gefeilt und sie wurde mit geballten Informationen rund um die 22 Bestandteile der Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří gefüllt. Sie können unsere Welterbe-App zum Download für Android und IOS-Systeme kostenfrei im Google Play Store und App Store von Apple hier herunterladen. Über die App Alle Stätten des Weltkulturerbes: Die App beinhaltet alle Objekte und Bestandteile des Weltkulturerbes in Sachsen und Tschechien mit Beschreibung, Öffnungszeiten und Kontakt. Hier können Sie auch mehr zur Geschichte und Entwicklung der historischen Bergbaugebiete erfahren. Über die Suche kommen Sie schnell zum gewünschten Ziel. Aktuelle Veranstaltungen & Angebote: Finden Sie attraktive Veranstaltungen und besondere Welterbeangebote in der App! Zahlreiche Weltkulturerbestätten bieten regelmäßig Führungen, Vorträge, Konzerte u.v.m. an. Erleben Sie neue Facetten des Welterbes! Mit der App bleiben Sie auf dem neusten Stand und finden alle Angebote im Überblick. Interessante Angebote können Sie sich individuell merken oder teilen. Rad- & Wandertouren: Zu Fuß oder mit dem Rad in der Welterbe-Region unterwegs? In der App finden Sie nicht nur Tourenvorschläge zu den Weltkulturerbestätten sondern auch Stadtführungen. Zu jeder Tour finden Sie zahlreiche Informationen, wie Highlights auf der Strecke, Länge und Dauer. Sie können alle Touren nach Ihren Wünschen anpassen, Highlights hinzufügen, kürzen und speichern oder ganz neue Touren erstellen. Präzise Vektor-Karten zeigen Ihnen, wo Sie sich gerade befinden und interessante Ziele in der Nähe.

7.1 Wanderung zur Reichstädter Mühle
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Ausgangs- und Endpunkt: Dippoldiswalde Busbahnhof Tourenbeschreibung: Entlang des Pfortenberges, die Bahnhofstraße hinunter, über die Kleinbahngleise zur Reichstädter Straße, erreicht man nach der Rechtskurve den Alten Kalkofenweg nach Reichstädt. Hier am Dorfbach vorbei, führt der Weg über die Hauptstraße zur Kirche und zum Schloss. Durch den Schlosspark erreicht man die Straße nach Beerwalde, von der linksseitig der Firstenweg abzweigt, den man bis zur Kreuzung Sadisdorf – Hartmannsdorf – Reichstädt entlangwandert. In Reichstädter Richtung fällt der Blick bereits auf die Holländer-Windmühle. Dem Bauern Zönnchen war es um 1850 Leid das Mahlgeld zu bezahlen und er beschloss, seine eigene Mühle zu bauen. Da er auf seinem Grund aber nicht über genügend Wasser verfügte, baute er sie nach dem Beispiel der Holländer-Windmühle, die, nach alten Karten, zwischen Ulberndorf und Elend stand. Die Nachbarn störten sich an der Mühle und erhoben Klage, er durfte nicht mehr weiter mahlen und die Mühle verfiel. Natur- und Heimatfreunde setzten sich mit Unterstützung des Institutes für Denkmalpflege seit 1959 für die Erneuerung der Mühle ein. Am 11. September 1983 wurde sie als technisches Denkmal und Schauanlage der Öffentlichkeit übergeben und vom Mühlenverein Reichstädt liebevoll weiter gepflegt. Unterhalb der Mühle, direkt an der Straße, befindet sich das Butterhäuschen. Zwischen drei Sandsteinschwellen fließt kühlendes Quellwasser durch den niedrigen Raum in einen Trog, der fast versunken war. Seit seiner Restaurierung 1983 ist es für Besucher zugänglich und wird seither weiter gepflegt. Die Hauptstraße führt abwärts zur Trumpler Mühle. Die Trumpler Mühle in der Hauptstraße 92 fand ihre erste urkundliche Erwähnung etwa um das Jahr 1608. Sie ist eine der wenigen noch funktionierenden Schrotmühlen mit einem Mahlgang und Quetsche, in der vorwiegend Hafer geschrotet wurde. Über dem Portal befindet sich ein Zunftzeichen der Müller mit den Initialen des damaligen Mühlenbesitzers. Bis in die 20er Jahre des vorigen Jahrhunderts wurde die Mühle noch von einem Wasserrad angetrieben, welches dann eine kleine, aber leistungsfähige Turbine ersetzte. Der Hauptstraße folgend, gelangt man im Mitteldorf zur Buschmühle. Zwei große Brände in den Jahren 1722 und 1835 werden geschichtlich erwähnt, sie wurde immer wieder aufgebaut und diente trotz häufigen Besitzerwechsels als Öl-, Mahl- und Schneidemühle und ist heute ein technisches Denkmal. Weiter führt die Straße in Richtung Ortsausgang nach Dippoldiswalde an der Ehrlich Mühle vorbei. Sie war seit 1770 in Besitz der Familie Ehrlich. Den Namen Hofmühle trug sie, weil hier für die umliegenden Rittergüter gemahlen und gebacken wurde. Brandstiftung machte die Mühle 1840 zum Opfer von Flammen. Nach Wiederaufbau bestand die Ehrlich Mühle bis1917 als Mühle mit Bäckerei. 1923 wurde nach Abbau des Mühlrades, auch ein Teil des Mühlgrabens verschüttet. Auf der Straße wieder zurück, bis zum Gasthaus, führt der Weg durch Felder an eine Kreuzung mit dem Firstenweg, der links ab nach Dippoldiswalde führt und über die Altenberger Straße gelangt man direkt zum Busbahnhof.

7.2 Dippoldiswalder Heide
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Die sich nördlich der Stadt erstreckende Dippoldiswalde Heide hält einen reichen Schatz von geschichtlichen, gelogischen, geographischen und sagenhaften Stätten in sich geborgen. Deshalb lohnt es sich, kleine Streifzüge durch das Heidegebiet zu unternehmen, um diesen Besonderheiten nachzuspüren. Highlights: • König-Johann-Turm • Einsiedlerstein und Barbarakapelle • Steineres Messer und Wolfssäule Einkehrmöglichkeit: • Gaststätte "Heidehof"

1. Stadtplan von Dippoldiswalde
Markt 2, 01744 Dippoldiswalde
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stadt@dippoldiswalde.de Zur Sehenswürdigkeit

Über diesen Link gelangen Sie zum Stadtplan von Dippoldiswalde des Städteverlages.

2. Historischer Altstadtkern mit Marktplatz und spätgotischem Rathaus
Markt 2, 01744 Dippoldiswalde
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7. Wanderwege in Dippoldiswalde
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