Pressemitteilung des Verkehrsverbund Mittelsachsen vom 27.01.2026
Bahnstrecke Hainichen <> Niederwiesa (C15): VMS stellt Planungen für Elektrifizierung vor
Chemnitz, 27. Januar 2026 PM VMS 6/2026
Bahnstrecke Hainichen <> Niederwiesa (C15): VMS stellt Planungen für Elektrifizierung vor
Auftaktveranstaltungen mit Kommunen, Landkreis, Behörden und Branche
17-km-Strecke soll Fahrdraht für Einsatz von eCitylinks bekommen
Vorplanungen laufen bereits
Chemnitz/Frankenberg – Der VMS als Auftraggeber hat am Freitag in Frankenberg erstmals Pläne für die Elektrifizierung der Bahnstrecke Hainichen <> Niederwiesa vorgestellt. Das Echo der eingeladenen Vertreter der Kommunen, des Landkreises, von Behörden und der Branche war ausnahmslos positiv.
Mit Elektrifizierung der Strecke wird die Relation Hainichen <> Chemnitz durchgehend elektrisch befahrbar sein. Damit können künftig die modernen eCitylink-Bahnen, die erste ist bereits in Chemnitz zu Testzwecken angekommen, auf dieser Strecke eingesetzt werden.
Das Vorhaben Hainichen <> Niederwiesa in Fakten:
17 Kilometer Länge
Elektrifizierung geplant mit Eisenbahnstrom (15 KV, 16 2/3 Hz)
Kosten der Elektrifizierung: niedriger zweistelliger Millionenbetrag
Erhalt aller Bahnsteiganlagen
Prüfung aller Bauwerke (Brücken, Durchlässe, Stützbauwerke) und gegebenenfalls Erneuerung
Wird zurzeit von City-Bahn Chemnitz mit dieselelektrischen Citylink-Bahnen im Stundentakt befahren
Landrat Sven Krüger: „Mit Elektrifizierung der Bahnstrecke werden die Region und das Oberzentrum Chemnitz noch besser miteinander vernetzt. Die Investition ist ein starkes Zeichen für den ländlichen Raum als attraktiver Wohn- und Arbeitsstandort mit guten Verbindungen. Sie sind klare Standortfaktoren, daher sind wir auch daran interessiert, diese weiter auszubauen.“
Hainichens Oberbürgermeister Dieter Greysinger: „Die Elektrifizierung der Strecke steht für einen modernen Schienenpersonennahverkehr des VMS und der City-Bahn Chemnitz. Hainichen, die Region und Chemnitz werden zuverlässiger miteinander verbunden.“
VMS-Geschäftsführer Mathias Korda: „Oberleitungsbau und Erneuerung von Bahnanlagen sind weitere Schritte für die Modernisierung des Chemnitzer Modells. Die künftig eingesetzten eCitylinks fahren wirtschaftlicher und leiser. Wir stellen uns damit einer anspruchsvollen Aufgabe. Es geht um die langfristige Sicherung regionalen Eisenbahnverkehrs.“
Diese Maßnahme wird mitfinanziert mit Steuermitteln auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.
Freundliche Grüße
i. A. Falk Ester
Pressesprecher
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Veröffentlicht am 27.01.2026