Wichtige Information des Staatsbetrieb Sachsenforst, Forstbezirk Bärenfels!
Drückjagdsaison startet Hinweise für Waldbesuchende
Bis Jahresende, je nach Winterverlauf bis höchstens Ende Januar 2026, finden an ausgewählten Terminen in den ausgedehnten Wäldern des Osterzgebirges Bewegungsjagden, vorrangig auf Rotwild, Rehwild und Schwarzwild, statt.
Bei diesen Jagden werden Waldgebiete von mehreren hundert Hektar mittels Treibern und Jagdhunden beunruhigt, um Wild aus den dichten Einständen zu bringen und zu erlegen. Eine Bejagung der Wildbestände ist notwendig, um die Investitionen in den Waldumbau zu sichern und die gepflanzten oder aus Naturverjüngung gewachsenen jungen Bäume vor Verbiss und Schäle zu schützen. Bei Wildschweinen dient die Reduktion der Bestandesdichte der der Verminderung von Schäden in der Landwirtschaft sowie der vorbeugenden Seuchenprävention (Afrikanische Schweinepest).
Am Jagdtag wird an den wichtigen Zugängen zum Wald durch Schilder auf die Jagd hingewiesen, der betreffende Waldbereich für diese Zeit gesperrt.
Je nach Waldgebiet ist es aber nicht möglich, alle kleinen Zuwegungen entsprechend zu kennzeichnen. Eine öffentliche Bekanntmachung dieser Termine vorab ist leider nicht möglich, da Störungen durch Jagdgegner zu befürchten sind.
Sollten Wanderer in den Bereich einer solchen Drückjagd gelangen (erkennbar an geparkten Autos, bellenden Hunden, Jäger auf den Hochsitzen, vernehmbare Schüsse) empfiehlt es sich auf keinen Fall die Wege zu verlassen und auf kürzestem Weg zurückzugehen zum Auto bzw. den Wald zu verlassen.
Durch lautes Unterhalten werden die Jäger auf den Hochsitzen frühzeitig auf herannahende Waldbesucher aufmerksam. Mitgeführte Hunde sollten umgehend angeleint werden. Den Weg kreuzende Jagdhunde bitte nicht ansprechen oder mitnehmen. Sie sind zumeist mit Signalhalsbändern oder Signalwesten ausgestattet und dadurch rasch als jagende Hunde zu erkennen.
Eine Gefahr für die Waldbesuchenden besteht durch die Jagdausübung nicht. Alle Jäger haben sich vor Schussabgabe zu versichern, dass keine Gefahr für Dritte von ihrem Schuss ausgeht.
Veröffentlicht am 22.10.2025